Jahresrückblick 2017

Mein berüchtigter und traditioneller Bridget Jones Rückblick, nur für euch:

Affären: eine

•Beziehungen: keine

•verliebt: nicht

•entliebt: nein

Freunde verloren: keine

•Freunde gewonnen: drei bis vier?!

•kg verloren: ein paar, immer noch zu wenig

•neue Errungenschaften: *nur* die Wohnung, aber glücklich damit

•Jobs verloren: einen, gewollt xD

•neue Jobs: jap, zum Glück

Sex: zu wenig

•Küsse: ein paar

•davon leidenschaftlich: die meisten

•Umarmungen: unzählige 🙂

•davon innig: alle

•Bücher gelesen: 16. Herrje. Muss sich ändern!

Deutschlandaufenthalte: Mathe war noch nie meine Stärke… Zu viele und trotzdem zu wenig.

•Städte gesehen: Brüssel, Dunkerque, Eindhoven, Ghent, Düsseldorf, Wilhelmshaven, Wesel, Dover, Calais, London.

•Nachuntersuchungen: keine. Es sind endlich fünf Jahre rum. Jetzt kommt die Nachuntersuchung.

•Hiobsbotschaften erhalten: Ja. Und runtergerissen haben sie. Vor allem der Tod eines geliebten Menschen.

•geweint: nich so viel; kann ich das noch?

•davon aus Verzweiflung: eher Trauer

gelacht: viel mit meinen Steinen 🙂

•Rastlosigkeit: Hö? Naja, in Deutschland schon mal, aber niemals zu Hause!

•Zigaretten geraucht: Oh je, da fangen wir gar nicht erst mit an…

•Seiten geschrieben: Keine wirklich. Traurig.

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Jahresendstöckchen 2017

1. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Da geht aber noch einiges…

2. Haare länger oder kürzer?
Läääängeeer!!!

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Auf jeden Fall besser geworden! 😀

4. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr. Neuer Job.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Beides?! *hust*

7. Der hirnrissigste Plan?
Der Roadtrip mit plattem Reifen? Im Kundendienst anfangen? Man weiß es nich…

8. Die gefährlichste Unternehmung?
1000 km mit Nagel im Reifen.

9. Der beste Sex?
Insgesamt einfach zu wenig, aber wenn dann fantastisch.

10. Die teuerste Anschaffung?
Die neue Wohnung. Irgendwie.

11. Das leckerste Essen?
Immer wieder selbstgekocht. Und Gulasch in Finchley. 😀

12. Das beeindruckendste Buch?
Die Verratenen. Von Ursula Poznanski. Einfach richtig genial.

13. Der ergreifendste tollste Film?
Was ist bitte ein Film?

14. Das beste Album?
Immer noch zu wenig Musik. 😦

15. Das schönste Konzert?
Zu viele verpasste Konzerte.

16. Die meiste Zeit verbracht mit?
Den Kollegen^^.

17. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Besten. Meiner Familie. Ihr wisst schon. ❤

18. Vorherrschendes Gefühl 2017?
Verzweiflung.

19. 2017 zum ersten Mal getan?
Im Kundendienst gearbeitet.

20. 2017 nach langer Zeit wieder getan?
Gelaufen! Wie schön das ist!

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Vier Monate Arbeitslosigkeit, ein Monat Krankengeld, gesundheitliches Pech.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass ich wirklich diesen Job will!

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Da-Sein, glaub ich.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Immer ein offenes Ohr.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich liebe dich.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe dich.

27. 2017 war mit einem Wort?
Scheiße.

28. 2017 leider gar nicht getan?
Urlaub alleine.

29. Wort des Jahres?
Vorbei.

30. Stadt des Jahres?
London. Immer London. Und immer wieder London.

31. Song des Jahres?
Viva la Vida.

32. Erkenntnis des Jahres?
Ich kann alles, ich muss nur an mich glauben.

33. Beste Idee/Entscheidung des Jahres?
Festbeißen. An allem.

Projekte, wo man hinguckt

Ich fass es nicht, wie viel ich gerade neben der Arbeit noch mache. Mal gucken, ob ich alles erzählt krieg:

Katharina, die mich bald für ein Studium in Deutschland verlässt *heul*, und ich arbeiten an einem kleinen Taschenimperium. Ist noch nich fertig, aber guckst du: www.sewnandsavvy.co.uk. Die Idee kam uns im höchsten Übermüdungsstadium, aber wir sind beide mit Hochdruck dran, eine Kollektion zusammenzustellen und die Website endlich voll zu bespielen mit allen Produkten. Wir erobern die Welt, Tasche für Tasche!

Dann arbeite ich jetzt noch für einen Freund an einer anderen Website, die sich mit Reisetipps (so im Groben) befasst. Da stecken jetzt schon viele Abende (und ein paar Nächte) drin und da wollen auch noch einige rein. Suchmaschinenoptimierung olé.

Projekt Gesundheit und Selbstfindung: Dazu gehören gesunde Ernährung, genug Bewegung und vor allem Arbeit an mir selbst. Bin sogar dabei, gerade einen Online-Kurs zu absolvieren (nicht jetzt mit „Abschluss“ oder so), bei dem ich lerne, wie ich am besten meine Ziele erreiche. Und es wirkt! Das System ist so einfach und so wirksam! Bin begeistert. Dafür HÄTTE ich sogar Geld ausgegeben, den gab’s aber ausnahmsweise umsonst.

Deutschunterricht. Ja, sollte’s glauben? Ich geb auch wieder Deutschunterricht. Über eine Agentur. Hauptsächlich wegen der Bezahlung natürlich, aber es macht unglaublich viel Spaß. Nur bedeutet das natürlich auch, dass ich Zeit in die Vor- und Nachbereitung investieren muss. Will die Leute ja nicht gleich wieder abschrecken, wo wir grad erst begonnen haben. In meinen Stunden wird allerdings auch viel gelacht. Scheine also irgendwas richtig zu machen.

Meine Hobbies. Die sind in den letzten Monaten viel zu weit nach hinten gerutscht in meiner Prioritätenliste. Ich will wieder mehr basteln (in meinen Planern, versteht sich), mehr lesen, mehr planen und mehr – ACHTUNG! – schreiben. Das hab ich mir jetzt viel zu oft vorgenommen, ohne dass daraus etwas geworden wäre. Es wird Zeit, sonst finde ich niemals einen Ausgleich zu der Hektik, die teilweise unter der Woche herrscht.

Das war’s, glaub ich. Jetzt also wieder ran an die ganzen Projekte. Erledigen sich schließlich nicht von selbst.

Blau

Blau, blau, blau…

wir waren alle mal bei blog.de

Blau war schon immer meine Lieblingsfarbe. Am liebsten Königsblau, aber ich mag fast alle Nuancen mittlerweile.

So entstand dann irgendwann der Spruch in meiner Clique „Feli is immer blau.“ Also, jetz… blau angezogen. Aber mit nem Zwinkern zu verstehen. Was ham wir gern getrunken und da waren wir auch immer blau… 😀 Was mich zur Bedeutung von Blau in verschiedenen Sprachen bringt. Allein im Deutschen gibt es ja schon zwei Bedeutungen (also die mir jetzt so spontan einfallen): Blau = betrunken und blau machen = nicht zur Schule/Arbeit gehen. Kennen wir sicher alle. Wenn man dahingegen auf Englisch „blau“ ist, ist man traurig… Ich als Deutsche raff das ja nicht so richtig. Ich kann auch trinken, wenn ich glücklich bin! *hust*

Mein blaues Thema der vergangenen Woche war allerdings etwas Anderes. Hier im Vereinigten (ha!) Königreich wurde ja diese Woche der Brexit endgültig beschlossen, was mich als Europäerin sehr traurig…

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9 Jahre…

…ist es heute her, dass ich beschlossen habe, mit dem Bloggen zu beginnen. Neun Jahre ein munteres Auf und Ab. In manchen Jahren gar nicht geschrieben und in manchen Jahren meine Leser lediglich zugespammt (<– ich neige zu Neologismen xD).

Eine tolle Community gefunden und meine engsten Freunde kennengelernt. Das Schreiben bringt einen näher zusammen als man vielleicht vermuten mag. Zumindest wenn man so die Allgemeinheit fragt. Die gucken immer alle, wenn ich sage, dass ich hier meine Besten gefunden habe. Sollen sie gucken, ich freu mich.

Neun Jahre zu bloggen bedeutet für mich auch neun Jahre schriftliche Therapie. Wann immer mir ein Gefühl oder eine Situation zu viel wird, blogge ich. Und danach geht’s mir besser. Wollen wir nur hoffen, dass ich euch nicht zu arg nerve. 😉

Ich freu mich jetzt auf mein zehntes Jahr und dann wird so richtig gefeiert! Jawohl. So.

Ich vermisse dich.

Jeden einzelnen Tag. Ich denk so oft an dich und möchte so viele Momente mit dir teilen. Manchmal geht das soweit, dass ich wirklich fast zum Telefon greife. Und dann realisiere ich wieder, dass du nicht mehr da bist. Nie wieder.

Du hast schon so viel verpasst und wirst noch so viel verpassen. Wirst mich nie zum Altar führen und nie meine Kinder kennenlernen. Ich werde aber immer dein Gedenken in Ehren halten und jedem von dir erzählen. Jedem Bilder von dir zeigen. Jedem stolz erzählen, was ich alles gelernt habe von dir.

Ich liebe dich. Und ich vermisse dich. Für immer, Opa, für immer. ❤